Wie spricht man das aus?

Cache = ‚käsch‘

Der Zwischenspeicher wird bei vielen Dingen in der IT benötigt.

  • beim Surfen im Internet werden die Dinge, die angezeigt werden sollen – Bilder, Wörter, Videos, etc -, zuvor heruntergeladen und im (Internet)-Cache gespeichert. Erst dann wird es auf dem Monitor erscheinen.
  • Programme – Word, Photoshop, Videosoftware, ja sogar Windows selbst – lagern immens viel Daten im (Computer)-Cache aus. Anders ist der ganze Datenwust gar nicht zu bewältigen.

Original (im englischen) spricht man es ‚mobail‘ oder ’sellfoun‘ aus.

Unterhalten Sie sich doch einmal mit einem Amerikaner oder Briten über Händi. Er bzw. sie wird Sie mit fragendem Blick ansehen. Im englischen bedeutet ‚handy‘ nämlich ‚handlich‘, ‚vorteilhaft‘, ‚praktisch‘.

In einigen Jahren wird das Wort Handy jedoch sowieso aussterben. Es wird jetzt schon durch das Wort Smartphone verdrängt.

spricht man nɔʊ̯tbʊk aus. (zum mitlesen ‚Noutbuk‚).

Warum? Weil es die Bezeichnung für die Art der Geräte ist, die heute verwendet werden. Man sagt ja auch ‚Fahrrad‘ und nicht ‚Laufrad‘ oder ‚CD‘ und nicht ‚Diskette‘.
Ältere Menschen wissen noch, was ein ‚Griffel‘ ist. Das gibt es heute auch nicht mehr. Heute schreibt man  mit ‚Kreide‘ an die Tafel.

Man spitze die Lippen, als würde man eine Kerze ausblasen und spricht „webbsait“ aus.

Die Homepage, ein Wort das viele Menschen in unserem Land benutzen, ist nur die aller erste Seite des gesamten Internetauftritts; die Startseite sozusagen.

Also zukünftig sagen Sie nur noch website. Ok? Schließlich lesen Sie ja auch ein „Buch“ und nicht den „Einband“. Richtig?

Wie man es oft hört: ‚Rauter‘ (wie das englische Wort für route / Weg).

Wie es richtig ist (im Deutschen): ‚Ruuter‘ (vom englischen router / to rout). Im britischen Englisch zwar manchmal rauter, aber im deutschen Sprachgebrauch hat sich ‚Ruuter‘ durchgesetzt. Außerdem verwechseln es viele mit einem Router (Holzfräse).

Wie man es ausspricht: ‚WLAN‘ (auf Deutsch buchstabiert: We-El-Ah-En).

Der Klassiker: Sag das mal einem englischen Muttersprachler! Der guckt dich an wie ein Auto. Im Englischen heißt das Ding Wi-Fi (Waifai [waɪ̯ˌfaɪ̯]).  „WLAN“ ist eine deutsche beziehungsweise europäische Eigenschöpfung  (angelehnt an Wireless LAN), während die ganze Welt zu Hause Wi-Fi sagt.

Wie man es oft hört: ‚Juh-Es-Bie‘ (sehr deutsches Englisch).

Wie es richtig ist: ‚Ju-Es-Bi‘. Und vor allem: Der USB-Stick – viele sagen dazu schlicht „USB“, obwohl das nur die Schnittstelle ist (wie zu sagen „Ich steck mal das Elektrizität in die Steckdose“).

Wobei auch die Bezeichnung USB-Stick nichtssagend ist. Denn USB-Sticks gibt es viele verschiedene:
USB-Memory-Stick
USB-WLAN-Stick
USB-Bluetooth-Stick
… um nur drei zu nennen. Jeder für einen eigenen Zweck

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Wie man es ausspricht: ‚Bäck-app‘.

Der Stolperstein: Wird im Büroalltag oft wie ein Verb benutzt („Ich backupe das mal kurz“). Schön dazu zu erklären: Es ist die Datensicherung, und das Verb heißt auf Deutsch schlicht sichern oder ein Backup erstellen, nicht „backuppen“.

Und was der ein oder andere auch noch verwechselt ist Backup und Update

Wie man es oft hört: ‚Brau-ser‘ oder ‚Broh-ser‘.

Wie es richtig ist: ‚Brau-ser‘ (vom englischen to browse / stöbern). Viele verwechseln es im Kopf sprachlich mit Bro oder Browse wie in „Bluse“.

Wie man es oft hört: ‚Kuckie‘ oder ‚Kuki‘.

Der Witz dabei: Eigentlich heißt es ‚Kuh-ki‘ (wie der Keks). Im IT-Kontext sind es aber die kleinen Datenschnipsel, die uns im Internet auf den Keks gehen – da schließt sich der Kreis perfekt.

Manch einer hat aber die Kekse in den falschen Hals bekommen. Denn eigentlich sind sie nützlich. Sie zu löschen also kontra produktiv.

to be continued…